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Japan

Anbaugebiet Tee Japan

Japan produziert nur knapp 3% der Weltteeernte und ein Großteil bleibt im Land zur Deckung des hohen Eigenkonsums. Aus Japan stammen hauptsächlich Grüne Tees, diese sind aufgrund der geringen Exportmengen (nur rund 1.000 Tonnen) und der hohen Qualität sehr begehrt.

Japanische Tees unterscheiden sich deutlich von chinesischen Sorten, da diese mit Heißluft gedämpft werden und dadurch klarer, grüner und im Geschmack oft „grasig“ sind. Das Dämpfen der Teeblätter verhindert die Fermentation, womit die Farbe sowie nahezu alle Inhaltsstoffe und die charakteristischen Aromen erhalten bleiben und sich erst beim Aufguss wieder lösen. Allein der Produktionsschritt der Fermentation unterscheidet Schwarzen von Grünem Tee. Je nach Anbaugebiet, Lage, Witterungsbedingungen, Erntezeitpunkt und Verarbeitung entstehen die unterschiedlichsten Geschmacksnuancen und Sorten. Die erste Ernte beginnt im April, die zweite Ernte ist im Juni/Juli und die dritte und letzte Ernte findet bei Bedarf im August statt. Wie in vielen Bereichen zeichnet sich Japan auch beim Tee durch Übersichtlichkeit und Einfachheit sowie mit strukturierten Teegärten aus.

Die bekanntesten Teesorten sind:

Sencha (der japanische Alltagstee, leicht herb bis lieblich im Geschmack), Kukicha (besteht aus Blattrippen und Stengeln, fein-herbes, leicht fruchtiges Aroma), Gyokuro, Kabuse-Cha (bei diese beiden Tees handelt es sich um Schattentees – die Teebüsche werden wenige Wochen vor der Ernte mit Planen vor der Sonne geschützt. Durch die Beschattung bildet sich der milde, liebliche Geschmack), Genmaicha (zum Tee werden geröstete Reiskörner beigemengt und erhält einen angenehm süß-herben Geschmack), Matcha (hochwertiger Gyokuro wird zu Teepulver verarbeitet, ist der einzige Tee, bei dem man das ganze Blatt und somit auch alle Inhaltsstoffe zu sich nimmt – stark belebende Wirkung, intensiv süß-herber Geschmack).

Qualitätskontrolle der Japanischen Teesorten

Japan Landkarte

Seit dem Reaktorunfall in Fukushima, werden umfassende Qualitätskontrollen von DEMMERS TEEHAUS durchgeführt. Alle Tees werden in unserem Partnerlabor ständig kontrolliert und unterliegen höheren Anforderungen, als der Gesetzgeber fordert. Alle Tees, die aus Japan stammen, werden zusätzlich auf Radioaktivität getestet, damit Sie auch weiterhin hochwertige, japanische Tees genießen können.

In getrockneten Teeblättern, die aus Teegärten stammen, die von Fukushima nahegelegen sind, wurden 2011 radioaktive Werte gemessen, die über den Grenzrichtlinien liegen. Betroffene Präfekturen sind Fukushima, Ibaragi, Gunma, Tochigi, Kanagawa und Chiba im Nordosten Japans. Shizuoka ist das einzige betroffene Gebiet, das für den Export von Tee nach Österreich und Deutschland von Bedeutung ist.

Um das Risiko für unsere Kunden bestmöglich zu minimieren, hat sich die Firma DEMMER GmbH dazu entschlossen, ausschließlich Tees von der Südjapanischen Insel Kyushu zu beziehen. Schon bisher stammten rund 90% unserer geführten Tees aus dieser Region, die weit über 1.000km von Fukushima entfernt liegt.