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Indien

Anbaugebiet Tee Indien

Von den berühmtesten Anbaugebieten des Tee-Riesen Indien hat jeder schon gehört: Assam und Darjeeling. Aber es gibt noch viele weitere Regionen wie Nilgiri, Sikkim, Dooars, Terai, Himachal Pradesh und Singampatti. In seinen Teegärten produziert Indien jährlich 870 Millionen Kilogramm Tee und jede Region hat ihre Besonderheiten.

Assam

Das größte zusammenhängende Teeanbaugebiet der Welt erstreckt sich über die feucht-heiße Hochebene im Norden Indiens. Hier wird Tee seit 1832 angebaut, wenn auch die Anfänge nicht leicht waren, da die Region zum größten Teil aus Dschungel und Sumpf besteht. Die Teepflanze trotzte den widrigen Umständen und nach nur 50 Jahren hatten sich bereits über 580 Pflanzer hier angesiedelt. Der Tee ist kräftig, würzig, malzig im Geschmack und hat eine kupferrote bis dunkelbraune Tassenfarbe. Assam Tee ist die Grundlage für zahlreiche Mischungen und lässt sich gut mit Milch und Zucker verfeinern.

Darjeeling

Die Teegärten von Darjeeling sind weltberühmt und ihre Tees so hervorragend, dass sie als „Champagner unter den Tees“ bezeichnet werden. Das Gebiet liegt im Nordosten Indiens an den Südhängen des Himalays. Seit 1850 wächst hier edelster Tee in namhaften Gärten wie Steinthal und Soom. Durch drei Erntephasen im März/April, Juni und Herbst entstehen feine, aromatische Geschmacks-unterschiede.
First Flush: Die erste Ernte des Jahres, je nach klimatischen Bedingungen beginnt die Ernte nach der kälteren Jahreszeit im Hochland Ende März/Anfang April. Zarter, frischer, blumiger, fein-spritziger Geschmack.
Inbetweens: Die sogenannten Inbetweens ist die Ernte zwischen First und Second Flush. Diese bleiben aber meist gänzlich auf dem heimischen Markt.
Second Flush: Die Ernte ist Ende Mai bis Juni des zweiten Blattaustriebes – hocharomatisch, nussig, kräftig
Autumnal: Nach der Regenzeit beginnt im Herbst die letzte Ernte des Jahres. Das Aroma ist lieblich, leicht und fein im Geschmack mit einer goldgelben Tasse.

Weitere Anbaugebiete in Indien

In Nilgiri, der Region in den „Blue Mountains“, dem hügeligen Hochland Südindiens wird seit 1840 Tee angebaut und heute trotz der vergleichbar kleineren Gärten rund ein Viertel der indischen Tee-Ernte eingebracht. Die Gärten von Terai liegen auf der nordindischen Ebene, südlich am Fuße des Himalaya in 300 bis 800 Metern Höhe. Westlich von Assam liegt Dooars – das drittgrößte Anbaugebiet Indiens. Sikkim ist das nördlichste Anbaugebiet, verfügt jedoch nur über einen einzigen Garten.