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Demmers Blog

Ätherische Öle

Geschrieben von Sonja
Veröffentlicht am 27. Oktober 2021
Kategorien
Allgemeines Tee Welt Teekultur die zieht!

Der Begriff „ätherisch“ ist uns allen bekannt. Auch im Zusammenhang mit den Substantiven „Ätherische Öle“ oder „Ätherische Aromen“.

Doch was bedeutet „ätherisch“ eigentlich?

In Wikipedia nachgeschlagen, findet man die Erklärungen „gehoben, zart, vergeistigt, leicht flüchtig, schwach duftend“ und auch eine chemische Begriffsdefiniton. Und eigentlich ist der Wortlaut „ätherische Öle“ etwas irreführend, denn genaugenommen sind sie - wenn sie zu 100% natürlich hergestellt und sozusagen „pur“ sind - fettfrei.

Herstellung ätherischer Öle

Apropos Herstellung: Als Grundprodukte dienen verschiedenste Pflanzenteile. Selten ist es die ganze Pflanze, die verarbeitet wird. Die begehrten Substanzen sind in Blättern, Wurzeln, Rinden, Blüten, Samen, Früchten oder auch in Harzen zu finden. Der Gehalt an ätherischen Ölen in den Pflanzenteilen ist abhängig vom Boden, vom Klima, vom Standort, dem Erntezeitpunkt und der Verarbeitung. Die ätherischen Öle werden durch Destillation, Extraktion oder Pressen produziert. Das ist zum einen aufwendig. Zum anderen bedarf es nicht selten große Mengen vom Ausgangsprodukt, um letztendlich 100ml oder gar 1l ätherische Substanz zu gewinnen. Je nach Verfügbarkeit, Qualität und Ergiebigkeit der Ausgangsprodukte richtet sich der Preis.

Ein Wort noch zur den Pflanzen selbst, in denen ätherische Öle zu finden sind.

Die Pflanzen stellen die ätherischen Substanzen durch Stoffwechselprozesse her. Die Stoffe dienen entweder zur Abwehr von Feinden oder zum Anlocken von Freunden. Uns Menschen sind ätherische Öle seit langem bekannt. Ägypter, Griechen, Römer, Araber – alle Völker wußten um die Bedeutung der ätherischen Öle und Aromen. Heutzutage werden natürliche ätherische Öle vorwiegend in der gehobenen Kosmetikindustrie, in der elitären Parfumsparte und im medizinischen Bereich eingesetzt. Werden Öle oder vielmehr Aromen in Haushaltsartikeln, in Wohnaccessoires oder in diversen Gebrauchsgegenständen eingesetzt, werden sie vorwiegend synthetisch hergestellt und es wird der Begriff „Aroma“ oder „Duft“ verwendet.

In der Medizin sollen die ätherischen Öle desinfizierend, schmerzstillend oder krampflösend wirken. Für diese Zwecke bzw. um den Heilungsprozess zu optimieren,  werden Pflanzenteile verarbeitet, die oftmals einen doppelt so hohen Gehalt an ätherischen Ölen haben, wie herkömmliche Ausgangsstoffe (Hinweis: Arzneibuchqualität). Dennoch ist es unser Qualitäts-Anspruch von DEMMERS TEEHAUS bei allen unseren Tees – nicht nur bei Kräutern – einen möglichst hohen Gehalt an ätherischen Ölen anzubieten.

Welche Rolle spielen ätherische Öle/Aromen beim Tee?

Ätherische Öle kommen im Tee entweder natürlich vor. Oder sie werden in Rezepturen und Mischungen in einem sehr geringen Prozentsatz ausgewogen beigefügt.  Man kann sie nicht sehen, aber wir nehmen ätherische Öle mit 2 unserer Sinnesorgane auf. Beim Zubereiten von Tee entwickeln ätherische Öle Aromen und Düfte, die wir mit der Nase einatmen. Über den Geschmackssinn machen wir uns vom Aufguß (= Tee)  ein zweites Bild von den ätherischen Ölen und spätestens jetzt spricht man vorwiegend von Duft, Aroma und Geschmack.  

Diese Kombination löst in unserem Körper Gefühle und Emotion aus. In den meisten  Fällen ist es Wohlbefinden, das in Entspannung, Zufriedenheit, Angeregtheit, Ausgeglichenheit oder einfach einem Glücksgefühl endet.

Feine bekannte aromatische Öle und Aromen beinhalten Zutaten wie zB Pfefferminze, Lavendel, Kamille, Jasmin, Orange, Bergamotte, Lemongras. Aber auch in allen Tees, die von der ursprünglichen Tee-Pflanze Camellia sinensis oder Camellia assamica und allen ihren Unterarten abstammen, finden sich ätherische Öle, die sehr ausgeprägte Aromen und Düfte entwickeln und letztendlich zu unserem Wohlbefinden und einem glücklichen Genußmoment führen.

PS: Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass die ätherischen Öle und Aromen, die im Tee zum Einsatzkommen ausschließlich natürlich oder naturident sind. Andere Zutaten lässt der Codex Alimentarius Austriacus nicht zu (siehe auch https://www.lebensmittelbuch.at/.